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… dann will man doch auch im Alter, wenn irgend möglich, selbstbestimmt und selbstständig leben. Im Landgasthof „Zum Stern“ in Obererthal zeigte auf Einladung des Kreisverbandes der CSU Senioren-Union zunächst die Diplompolitikwissenschaftlerin Antje Rink auf, wo man sich auf der Suche nach zuverlässiger Beratung hinwenden kann. Denn eine frühzeitige, gute und unabhängige Beratung ist das A und O einer verantwortungsvollen Planung des evtl. bevorstehenden letzten Lebensdrittels. Frau Rink leitet im Landratsamt Bad Kissingen das Projektmanagement „Demografie“ und sie erläuterte gleich zu Beginn ihres Referats die Initiative „GutePflege“, bei der mit den Ratsuchenden die gesamte Pflegekette betrachtet wird. Angeboten werden z. B. Hausbesuche durch geschulte „GutePflege-Lotsen“. Außerdem werden u.a. lokale Netzwerke und weitere entlastende Angebote im Bereich Prävention und Teilhabe auf den Weg gebracht.  Die Arbeit des Pflegestützpunktes richtet sich an alle ratsuchenden Menschen aus dem Landkreis Bad Kissingen, die Fragen und Unterstützungsbedarf in Bezug auf eine bestehende oder absehbare Pflegesituation haben. Er fungiert dabei, so erklärte die Referentin, als Wegweiser und Informationengeber. Die Beratung reicht von einer kurzen telefonischen Auskunft bis hin zu einer komplexen Fallsteuerung mit Erarbeitung individueller Versorgungspläne.

Nachdem Frau Rink auch die anderen Standbeine ihrer Arbeit dargelegt hatte, kam nach einer kurzen Pause Marco Schäfer zu Wort, der als Vorstand der Carl-von-Heß-Sozialstiftung seine Einrichtungen vorstellte.  Unter dem Dach der Carl-von-Heß´schen Sozialstiftung, einer kreiskommunalen Stiftung des öffentlichen Rechts, befinden sich sieben Pflegeheime, zwei Service-Wohnanlagen für Senioren, ein Ambulanter Pflegedienst und eine Fachstelle für pflegende Angehörige. Insgesamt verfügen diese Pflegeeinrichtungen über 466 vollstationäre Pflegeplätze und 46 Wohnungen im Bereich Servicewohnen. Zu den Leistungsangeboten zählen zudem die Kurzzeit- und Tagespflege. Eine eigene Wäscherei und drei Küchen sind für die Versorgung der Häuser eingerichtet. Ob mit den Bewohnern oder den über 600 Mitarbeitern – in allen Einrichtungen stehe der wertschätzende Umgang mit dem Menschen im Vordergrund, so Marco Schäfer.

Für zusätzliche Informationen empfahlen sowohl Frau Rink als auch Herr Schäfer den Besuch der jeweiligen Internetseiten oder eine telefonische Kontaktaufnahme

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