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Ein fester Bestandteil im Jahresprogramm des Kreisverbands Bad Kissingen der Senioren-Union (SEN) der CSU ist der gemeinsame Besuch einer Veranstaltung auf der Freilichtbühne des Schlosses Maßbach. Diesmal wurde am 06. August die Komödie „Jugend auf Rezept“ des israelischen Autors Roni Sinai (geb. 1969) in Szene gebracht und 98 Mitglieder der SEN hatten sich eine Karte dafür im Vorverkauf bei Helmut Kolb gesichert. Auf dem großen Parkplatz des Schützenhauses Maßbach durften an diesem Abend sowohl die privaten Pkw der Senioren als auch der für die SEN eingesetzte Bus der Firma GWK abgestellt werden und von dort aus führt ein kurzer, fast ebener Fußweg zum Theater, der uns Senioren den sonst recht mühsamen Aufstieg vom unteren Parkplatz zum Schloss ersparte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Nadine Fuhl, die dies durch ihre hervorragenden Verbindungen zum Schützenverein für uns ermöglicht.

Der verführerische Geruch von gegrillten Bratwürsten wehte uns vom Schloss her entgegen und so manch einer konnte denn auch dieser Verlockung nicht widerstehen. Siggi Erhard, Kurt Heim und Gerhard Fischer sorgten in der Zwischenzeit dafür, dass jeder seine im Vorfeld georderte Eintrittskarte erhielt, was dank der ausgezeichneten Vorarbeit von Helmut Kolb auch wie gewohnt von Erfolg gekrönt war.

Dann war es auch schon Zeit, dass jeder seinen Sitzplatz im Zuschauerrund des Freilichttheaters ansteuerte und einnahm. Die leichte, 15-minütige Verspätung des Beginns der Aufführung nutzten die meisten zu einem kurzen Plausch mit ihrem Sitznachbarn und dann kam mit dem in die Jahre gekommenen Ehepaar Viktor und Adina Berman (dargestellt von Marc Marchand und Annagerlinde Dodenhoff) schon gehöriger Spaß und ein wenig Ehekrisenstimmung auf die Bühne. Mit ein paar kleinen Handgriffen wechselte das Bühnenbild in das Chaos einer Studentenbude des jugendlichen Medikamentenforschers Ole Galili (gespielt von Alexander Raab). Seine Freude über die Erfindung einer neuartigen, Jugend-zurückbringenden Pille ließ er freien Lauf und das macht ihn beim Publikum von Beginn an überaus sympathisch. Die nicht bezahlte Miete dieses Studenten machte einen Besuch der Vermieterin, Frau Berman, erforderlich. Als diese dann von der bahnbrechenden Erfindung erfährt, wird sie letztlich schwach, nimmt eine Tablette davon und wird schlagartig verwandelt in ihr jugendliches Ich, namens Adi Bar (gespielt von Anna Katharina Fleck). Hinzu kommen Oles Freund Daniel (Bennet Neumann) und Adinas Enkelin (Miriam Fernández Molina), so dass die Verwechslungskomödie ihren rasanten Verlauf nimmt. Ein großes Lob dem gesamten Ensemble und dem Gastregisseur Ben Retetzki, denen es tatsächlich gelang, dass die Zuschauer bei diesem Durcheinander den Überblick behielten. Kräftiger Beifall belohnte sie für schauspielerische Leistung, akrobatische Einlagen und für an Musicals erinnernden Gesang.

In der Pause hatten die Verantwortlichen der SEN dafür gesorgt, dass die Senioren ein erfrischendes Kaltgetränk an reservierten Plätzen am Schloss vorfanden und auch dies trug zu dem Gelingen dieses Theaterabends bei.

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