Senioren Union|

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Festsaal des Landgasthofs „Zum Stern“ in Obererthal am 20.02.2026 beim Fischessen der Senioren-Union der CSU (SEN). Der Vorsitzende des Kreisverbandes, Siegfried Erhard, konnte 144 Teilnehmer begrüßen, darunter neben dem Bürgermeister von Oberthulba, Mario Götz, auch die stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden, Nadine Fuhl und Thomas Bold. Da der Landratskandidat der CSU, Mario Götz, die Versammlung wegen einer Beerdigung im privaten Umfeld recht rasch wieder verlassen musste, bat ihn Siegfried Erhard in Abänderung des geplanten Ablaufs bereits nach wenigen Minuten ans Mikrofon.

Mario Götz stellte sich den Senioren zunächst mit einem Blick auf seinen bisherigen Lebenslauf vor und bedankte sich dann dafür, dass die CSU es ihm zutraue, als Nachfolger des so erfolgreichen Thomas Bold das Amt des Landrats im Kreis Bad Kissingen zu übernehmen. Als seine vorrangigen Ziele für den Fall, dass die Bürger ihn am 08. März zum Landrat wählen würden, hob er eine weitere Stärkung des Wirtschaftsstandorts in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen hervor. Auch der Ausbau von Pflege- und Betreuungsplätzen sei für ihn Gebot der Zeit und die weitere Investition in Bildung eine Selbstverständlichkeit. Auch künftig werde er das Ehrenamt mit aller Kraft stützen.

Nach den Worten von Mario Götz brachten die Bedienungen schon die ersten Teller mit Matjes bzw. gebratenem Fisch herein und 10 Minuten später hatte jeder sein im Vorfeld bestelltes Essen vor sich auf dem Tisch. Der Dank von Siegfried Erhard galt deshalb auch der Wirtsfamilie Brust und ihrem Team für die rasche und freundliche Bedienung. Wie in Vorwahlzeiten üblich und sinnvoll hatten anschließend einige CSU-Kreistagskandidaten Gelegenheit, sich vorzustellen und bei den Zuhörern jeweils um bis zu drei Stimmen für sich zu bitten.

Landrat Bold, selbst Mitglied der SEN, blickte dann in seiner Ansprache zurück auf die 24 Jahre seiner Amtszeit. Unter seiner Führung habe man es geschafft, die großen Herausforderungen der letzten Zeit zu bewältigen. Die Folgen der Gesundheitsreform und die des Abzugs der amerikanischen Streitkräfte habe man auffangen können und den Landkreis an die unterfränkische und bayerische Spitze führen können. In Zeiten von immensen Kosten im Bereich der Sozialleistungen forderte er das Land Bayern und den Bund auf, die Kommunen stärker zu unterstützen und verglich die Situation mit dem Grundsatz beim gemeinsamen Wandern: „Wer den Rucksack packt, der soll ihn auch tragen!“

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