Bad Kissingen|

Verbundenheit mit den Bad Kissinger Bürgern ist das Hauptanliegen der regelmäßigen Stadtgespräche des CSU. Wünsche, Anträge und Beschwerden zu bearbeiten sind hier keine leeren Worthülsen, sondern echte Versprechungen. Wichtigster Gesprächspartner war diesmal Thomas Leiner, CSU, dritter Bürgermeister. Auch außergewöhnliche Anliegen können vorgetragen werden und Lösungen werden gesucht. So war diesmal das Ablassen von Flugbenzin/Kerosin ein heißes Thema, zu dem Ausführungen aus der Rechtsprechung vorgetragen werden konnten.

Wichtiger sind, laut Ulrich Kutz, dem Moderator des Abends und Mitglied in der Vorstandschaft der CSU, jedoch echte kommunale Themen. Fragen gab es zum Beispiel zu künftigen Gewerbegebieten im Norden von Bad Kissingen u.a. bei Poppenroth/Stralsbach/Albertshausen und nördlich des Kasernengebietes. Die Begründung für die Reduzierung wurden genannt und auch wenn manches für den normalen Bürger unverständlich bleibt, kennt man nun die Gründe und muss überlegen, wie und wo es für die Stadt Bad Kissingen weitergehen kann. Denn Firmen, die im RSG ihren Anfang nehmen, müssen nach fünf Jahren dort ausziehen und sollen in der Region sich ansiedeln.

Passend dazu kam die Frage, wie der Stand des Oberzentrums Bad Kissingen/Bad Neustadt ist. Die Anfänge sind gemacht, es muss jedoch erst noch weiterentwickelt werden.

Gut entwickelt hat sich die Nutzung des Kurhausbades. Dort bietet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit viele neue Arbeits- und Ausbildungsplätze an.

Intensive Diskussionen gab es zum Ausbau des Glasfasernetzes. Die Initiative der Stadtwerke ist wegen mangelnder Beteiligung der Bürger beendet und Anschlusswünsche müssen nun wieder vom Bürger bei den Netzanbietern gestellt werden. Auch die Möglichkeiten künftiger Wärmenetze wurden ausführlich besprochen. Erkenntnisse aus einem Vortrag im Sparkassenpavillon wurden vorgetragen. Jeder Bürger kann sich bei der Stadt über seine persönlichen Anschlussmöglichkeiten informieren, denn die Untersuchungen dazu sind abgeschlossen. Neu sind die Stadtwerke als Anbieter von Wärmepumpen-Paketen. Dazu gibt es voraussichtlich demnächst im CSU-Stadtgespräch neue Informationen.

Der Konsortialvertrag war erneut Thema. Thomas Leiner wies auf die möglichen Synergie-Effekte hin, die sich nun zwischen Stadt und Staatsbad-GmbH noch viel stärker entwickeln werden. Wichtige Effizienzsteigerungen sind absehbar.  Eine interessante Frage entstand in dem Zusammenhang mit den Betrieben Kurgarten-Café und dem Ratskeller, denn dort gibt es große Veranstaltungsräume, in denen Busse o.ä verköstigt werden könnten. Als Fehler wurde angemerkt, dass für mögliche Betreiber des Kurgarten-Cafés Umsätze zur Bewirtung für Regentenbau und Nebenräume fehlen, weil externe Caterer zugelassen sind

Schließlich wurde die Sicherheit in der Fußgängerzone diskutiert. Die Zusammenarbeit zwischen Sicherheitswacht und Polizei wurde genannt und vorgeschlagen, dass sich auch der Migrationsbeirat dieses Problems annimmt.

Am Ende wies Ulrich Kutz auf den Infostand der CSU am Samstag, 18.10 beim Alten Rathaus hin und nannte den Termin für das nächste Stadtgespräch am 6. November, wieder in der Vinothek.   

Verfasser und Bilder: Fritz Lang

ViSdPR: Fritz Lang, am Schloßberg 26, 97688 Bad Kissingen,

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