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CSU-Stadtgespräch

Foto: Robin Kuhn

Aktuelle Themen und Zukunftsorientierung für alle Bürger in unserer Stadt sind die Hauptaspekte für das monatliche CSU-Stadtgespräch. Deshalb war Mario Götz, Landratskandidat der CSU für den Kreis Bad Kissingen bei der Kommunalwahl 2026 beim Stadtgespräch im Dezember eingeladen. Seit 2020 ist er der erste Bürgermeister des Marktes Oberthulba und Kreisrat im Landkreis. Er ist in Hassenbach bei Oberthulba aufgewachsen und begann seine politische Laufbahn aus dem örtlichen Vereinsleben heraus, nachdem er als Betriebswirt in der Sparkasse Bad Kissingen eine leitende Stellung im Vertrieb innehatte.

Ulrich Kutz, Vorstandsmitglied des CSU-Ortsverbands Bad Kissingen, moderierte das Gespräch und fragte Mario Götz eingangs nach seiner Motivation für das Amt des Landrats. Dieser schilderte kurz die Aufgaben des Kreises und hob sein persönliches Ziel hervor, die Kommunen des Kreises bestmöglich zu unterstützen. Dies will er auf Augenhöhe gestalten, vor allem, was Investitionen, die Bauverwaltung sowie die Finanzierung kommunaler Maßnahmen betrifft. Er stellte klar, dass er seine Aufgabe in einem konstruktiven Netzwerk sieht, zusammen mit allen relevanten Akteuren. Dazu gehören die richtigen Ideen verbunden mit der gezielten Auswahl und Anwendung aller Fördermöglichkeiten.

Die anschließende lebhafte und sachbezogene Fragerunde behandelte vor allem die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit des Landkreises. Insbesondere wurden der Gesundheitssektor und die Labordienstleister, das Technologie-Transfer-Zentrum, Dein Haus 4.0 und die Telemedizin erwähnt und diskutiert. Die anwesenden Kissinger Bürger wünschten sich von einem künftigen Landrat auch Unterstützung für ein neues Hallenbad in Bad Kissingen.

Als größtes Projekt des Kreises sieht er die Fertigstellung des neuen Schulzentrums in Hammelburg, sein Interesse gilt aber auch der dauerhaften Erhaltung des Straßennetzes, für die der Kreis Bau- und Unterhaltsträger ist. Breiten Raum nahm zum Schluss die Diskussion um die Verwaltungsleistungen des Kreises ein. Damit in Zusammenhang steht die Umlagefinanzierung der im Kreis vertretenen 26 Kommunen.

Mario Götz sieht nach wie vor ein großes Potenzial in der Entbürokratisierung und Digitalisierung der Behörden, um mit dem vorhandenen Personal Spielräume in der politischen Gestaltung des Kreises zu gewinnen. Die bayerische Landesregierung beschreitet hier aus seiner Sicht durch die Reduzierung und den Abbau von Vorschriften einen sinnvollen Weg, der durch mehr Effizienz der Prozesse in der Verwaltung begleitet werden sollte. Der Kandidat stellte heraus, dass die Umlage, die vom Landkreis erhoben wird, mit 47 % im laufenden Jahr bayernweit eine der niedrigsten ist. Dies ist trotz steigender Ausgaben für die Jugendhilfe und nicht ausreichender durchfinanzierten Sozialgesetze.

durch den Bund und die Länder besonders hervorzuheben.

Am Ende dankte Ulrich Kutz dem Gast für seinen offene und informative Dialogbereitschaft. Dem schlossen sich alle Teilnehmer an und besonders auch André Kiesel, der Oberbürgermeister-Kandidat der CSU Bad Kissingen. Das nächste Stadtgespräch findet im neuen Jahr nach den Kommunalwahlen wieder statt, wozu rechtzeitig eingeladen wird.   

ViSdP: Fritz Lang, privat: am Schloßberg 26, 97688 Bad Kissingen, Tel.: 0171/683 66 47, schlossherr_lang@gmx.de

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