Hammelburg. In einer harmonischen und von Geschlossenheit geprägten Versammlung nominierte die CSU-Hammelburg ihren Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2026. Rund 50 Mitglieder und Gäste nahmen an der Versammlung im Johannes-Martin-Haus in Hammelburg teil.
CSU-Ortsvorsitzender Detlef Heim begrüßte die Anwesenden und machte in seiner Ansprache deutlich: „Die Stadt steht vor großen Herausforderungen, aber ebenso vor großen Chancen. Diese Aufgaben wollen wir mit Herz, Verstand und vor allem mit großem Engagement und Tatkraft gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern angehen“. Mit Birgit Schreiber und Andreas Binder bildete er den Wahlausschuss der Veranstaltung.
Auf Vorschlag von Bezirksrat und CSU-Fraktionsvorsitzenden Martin Wende wurde Bürgermeister Armin Warmuth erneut als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters nominiert. Warmuth, der seit 2014 die Stadt Hammelburg führt, erhielt in der anschließenden geheimen Wahl das einstimmige Votum der Mitglieder – 100 Prozent Zustimmung.
In seiner Rede blickte Warmuth auf die vergangenen Jahre zurück: Auf seine erste Wahl 2014 sowie auf 2020, die besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie mit mehreren Todesfällen im Bürgerspital sowie die Flüchtlingswelle nach dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. „Trotz aller Schwierigkeiten haben wir viel erreicht – und das gemeinsam. Ich glaube, wir können mit Fug und Recht sagen, dass wir unsere Schwerpunkte erfolgreich umgesetzt haben“, so Warmuth.
Einige Meilensteine seiner Amtszeit hob er hervor:
- Ausbau der städtischen Jugendarbeit mit Projekten wie dem Bikepark – Planung/Erweiterung zum Mehrgenerationenpark
- Erneuerung mehrerer Spielplätze im Stadtgebiet und Ausbau der Senioren- und Behindertenarbeit wie dem interkommunalen Projekt „Gute Pflege“
- Neue Außenanlage der Kinderkiste in Diebach und Förderung der Kindergärten
- Barrierefreiheit und Erneuerung der Bahnhofstraße sowie Einrichtung einer Bushaltestelle am Feuerwehrhaus in Hammelburg
- Eröffnung des Bürgerhauses mit der zentralen Tourist-Info, Stadtbibliothek und Volkshochschule am Marktplatz
- Stärkung der Beziehungen zur Bundeswehr in Hammelburg und Schaffung neuer Gewerbeflächen am Hochstein (u.a. Neubau Merkurbank)
- Sanierung der Bayerischen Musikakademie Hammelburg durch den Freistaat Bayern
- Etablierung des Naturerlebniszentrums Rhön im Kellereischloss
- Einrichtung eines Klimaschutzmanagements und zahlreicher Maßnahmen wie der Umstellung auf LED-Beleuchtung und die Errichtung neuer Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden sowie die Planung neuer Windkraft- und Freiland-Photovoltaikanlagen
- Planung eines neuen Bauhofes
- Förderung des Ehrenamtes sowie Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes, die Einweihung neuer Feuerwehrgerätehäuser sowie Investitionen in Ausrüstung und Fahrzeuge
- Planung einer neuen Tagespflege und Service-Wohnen im ehemaligen Bürgerspital
- Umbau und Neugestaltung des Marktplatzes und des Buttenmarktes
- Konzept zur Nachnutzung des Gymnasiums-Gebäude und des gesamten Umfeldes (Betreutes Wohnen, Wohnbebauung)
In diesem Zusammenhang ging er auf das Jahrhundert-Projekt „Schulzentrum mit Gymnasium, Realschule und Förderschule“ ein und dankte Landrat Thomas Bold sowie dem Kreistag, da diese bedeutende Maßnahme nicht nur eine enorme Aufwertung des Schulstandortes Hammelburg mit sich bringe, sondern auch eine Riesen-Chance für die Entwicklung der Stadt Hammelburg bedeutet.
„Ich bin bereit für eine dritte Amtszeit und wiederhole mein Versprechen vom 4. Dezember 2013: Ich werde mich weiterhin mit ganzer Kraft für unsere Stadt einsetzen“, betonte Warmuth zum Abschluss seiner Rede.
Die formale Abwicklung der Nominierung erfolgte durch Elisabeth Wende als Wahlvorschlagsbeauftragte und ihren Stellvertreter Arnold Eiben. Ebenso wurden 12 Unterzeichner des Wahlvorschlages bestimmt. Die Niederschrift wurde von Martin Wende und Georg Sell unterzeichnet.
Mit Standing Ovations und einem einstimmigen Ergebnis stellte die CSU-Hammelburg somit die Weichen für die kommende Bürgermeisterwahl
v.L. Bezirksrat Martin Wende, Bürgermeister Armin Warmuth, Ortsvorsitzender und Stadtrat Detlef Heim
Bild: Andreas Binder
